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Die gesetzlich vorgeschriebene normale oder normale Arbeitszeit beträgt acht Stunden pro Tag und 40 Stunden pro Woche, obwohl viele Tarifverträge weniger Arbeitszeiten vorsehen (z. B. 38,5 Stunden pro Woche). Dieser Abschnitt gibt Ihnen einen allgemeinen Überblick über die in Tarifverträgen verwendeten Begriffe und die Themen, die sie am häufigsten enthalten. Flexible Arbeitszeit bezieht sich darauf, wo Mitarbeiter selbst entscheiden dürfen, wann sie ihre tägliche Arbeitszeit beginnen und beenden. Unternehmen oder Organisationen mit Betriebsrat sind verpflichtet, Gleitzeitvereinbarungen in einem Betriebsvertrag zu treffen. In Ermangelung eines Betriebsrats sind solche Vereinbarungen durch schriftliche Vereinbarungen mit einzelnen Arbeitnehmern zu treffen. Tarifverträge sind eine der wichtigsten Mitgliedsleistungen der Gewerkschaften. Tarifverträge haben viele rechtliche Bedingungen verbessert, die sich auf den Status der Arbeitnehmer auswirken. Sonderzahlungen sind nicht gesetzlich festgelegt, sondern meist tarifvertraglich festgelegt. Typische Sonderzahlungen sind Jahresurlaubsgeld und Weihnachtsgeld, die auch als 13. und 14.

Monatsgehälter bezeichnet werden, oder Jahresurlaubsbonus und Weihnachtsgeld. Jahresurlaubsgeld und Weihnachtsgeld, die in der Regel im Sommer und Winter ausgezahlt werden, belaufen sich jeweils auf etwa einen Monatslohn oder ein Monatsgehalt. Die Arbeitnehmer müssen nicht an Tarifverhandlungen teilnehmen, da die Verhandlungen von der Gewerkschaft und dem Arbeitgeberverband geführt werden. Gesetzliche Feiertage in Österreich sind freie Tage, und alle Arbeitnehmer sind frei von der Arbeit, während sie weiterhin bezahlt werden. Tarifverträge für die einzelnen Sektoren können den 24. und 31. Dezember als Feiertage definieren. Weitere Feiertage sind Karfreitag für Mitglieder der lutherischen, reformierten und altkatholischen Kirche und der Tag des Sühnopfers (Yom Kippur) für Mitarbeiter der Israelitischen Religionsgemeinschaft. Arbeitnehmer können Anspruch auf zusätzliche Lohnbestandteile in Form von Zuschlägen oder Zulagen haben. Ein Beispiel für Zuschläge sind diejenigen, die für die Arbeit unter bestimmten Bedingungen bezahlt werden müssen: Überstunden und Zusätzliche Stunden, Arbeit an Sonn- und Feiertagen und im Einzelhandel während der verlängerten Öffnungszeiten. Einige sind gesetzlich festgelegt, andere nur in Tarifverträgen. Die Zulagen werden in der Regel in Tarifverträgen und nicht in irgendwelchen Rechtsvorschriften festgelegt; Beispiele hierfür: Lohnerhöhungen, die sich normalerweise auf Mindestlöhne und Mindestlöhne auswirken, werden zwischen einer Gewerkschaft und Arbeitgebervertretern in Tarifverhandlungen ausgehandelt.

Diese Erhöhungen betreffen je nach Sektor unterschiedliche Aspekte. Tarifverträge enthalten viele Arbeitnehmerrechte, die nicht gesetzlich oder nicht im Einzelnen festgelegt sind, darunter: Viele Tarifverträge enthalten Regelungen, die eine Verlängerung der normalen Arbeitszeit auf mehr als 40 Stunden pro Woche (z. B. auf bis zu 44 Stunden) ermöglichen, wenn die durchschnittliche Arbeitszeit innerhalb eines bestimmten Zeitraums die im Tarifvertrag vorgesehene normale Wochenarbeitszeit nicht überschreitet (in der Regel 38,5 Stunden). Mit anderen Worten, in einer Woche werden mehr Arbeitsstunden und in einer anderen weniger Stunden gearbeitet, um dies auszugleichen. Folglich werden im Bezugszeitraum keine Überstunden angesammelt. Sind Arbeitnehmer gemäß der EU-Verordnung (EG) Nr. 883/2004 in Österreich sozialversicherunggemäß, so ist der Arbeitgeber verpflichtet, für den Fall, dass eine Krankheit einen Arbeitnehmer an der Arbeit hindert, für einen bestimmten Zeitraum eine Fortzahlung in der in den österreichischen Rechtsvorschriften festgelegten Höhe zu zahlen. Arbeitnehmer im Krankheitsurlaub haben in der Regel Anspruch auf eine Vergütung für sechs Wochen. Der Anspruch erhöht sich auf acht Wochen nach fünf Jähriger, auf zehn Wochen nach 15 Jahren und auf zwölf Wochen nach 25 Jahren. Die Regeln, die Beispielsweise den Zeitpunkt der (neuen) Ansprüche bestimmen, sind kompliziert, während für Arbeiter und Angestellte unterschiedliche Regeln gelten.