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Daher fehlt die ITF-Vereinbarung an Bord des Schiffes: Der Reeder hat die gesamte Verantwortung durch die Unterzeichnung der Vereinbarung mit der Besatzungsagentur in Anspruch genommen. Nach Ansicht von Nikolai Suchanow sollte der Reeder Verhandlungen mit der ITF angeschlossenen Taiwan Seafarers` Union aufnehmen und den von der ITF genehmigten Tarifvertrag unterzeichnen. Alle Seeleute haben individuelle Arbeitsverträge, die vorschreiben, dass jedes Besatzungsmitglied nach dem ITF-Kollektivvertrag arbeitet. Auf die Frage, ob der Kapitän die Vereinbarung vorweisen solle, gab er uns die Vereinbarung zwischen der Firma Way-East Shipping Agency Co und der Besatzungsagentur Cross-Ocean International Ship Management. Natürlich haben wir den Seeleuten erklärt, dass die Beilegung von Arbeitskämpfen nicht in der Zuständigkeit der Besatzungsagenturen liege. Im Falle eines Streits würde die Besatzungsagentur nicht zur Verteidigung der Seeleute versammeln. Außerdem wurde für uns deutlich, dass der AB basi-Lohn in Höhe von 819 US-Dollar, der durch die ursprüngliche ITF-Vereinbarung garantiert wurde, nicht an Bord von m/v Zorina gezahlt wurde. Die Besatzung bestätigte dies sofort, sagte der Leiter von SUR FETO. Kürzlich besuchten die Inspektoren der Fernöstlichen Territorialorganisation der Gewerkschaft der Seeleute (SUR FETO) die von Panama flagd m/v Zorina anlegenden M/v Zorina im Hafen von Nakhodka. Bei der Überprüfung der Dokumente stellten sie fest, dass der mit der Taiwan Seafarers` Union (NCSU) unterzeichnete ITF-Tarifvertrag an Bord war. Aber bei einer gründlicheren Prüfung stellte sich heraus, dass die Situation an Bord nicht so gut war, wie es auf einmal schien.

Die Besatzung an Bord des Billigflaggenschiffes äußerte den Wunsch nach Garantien für menschenwürdige Beschäftigungsbedingungen. Auf Antrag der m/v Zorina-Crew übermittelte die SUR FETO dem Reeder eine Mitteilung über die Notwendigkeit, einen ITF-Kollektivvertrag auszuhandeln. Das internationale Netzwerk des Malteserordens spielt eine wesentliche Rolle in unserer Arbeit und ermöglicht es uns, Menschen in Not schnell und effizient zu helfen. Derzeit sind 27 nationale Verbände und Priorate des Malteserordens Mitglieder von Malteser International und unterstützen die Organisation in ihren Rechtsordnungen aktiv. Derzeit sind sowohl regionale Niederlassungen in Europa als auch in Nord- und Südamerika assoziierte Mitglieder. Der Orden hat seinen Sitz in Rom und unterhält uneingeschränkte diplomatische Beziehungen zu 107 Ländern sowie zu europäischen und internationalen Organisationen. Sie hat einen ständigen Status bei den Vereinten Nationen. Dank dieses diplomatischen Netzwerks kann der Orden schnell und flexibel auf Krisen und Katastrophen reagieren. Seine Botschaften haben auch die Aufgabe, die medizinischen und humanitären Aktivitäten der nationalen Vereinigungen des Ordens und der Malteser International zu unterstützen. Als neutrale und unpolitische Partei ist der Orden in der Lage, als Vermittler in zivilen und bewaffneten Konflikten zu fungieren und als Schutztruppe einzugreifen. Die diplomatischen Beziehungen, die der Souveräne Malteserorden mit 110 Ländern und der Europäischen Union unterhält, sein ständiger Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen und die mit über 50 Staaten geschlossenen internationalen Kooperationsabkommen sind vorhanden, um seine humanitären Aktivitäten zu erleichtern und insbesondere in Krisenregionen uneingeschränkten und geschützten Zugang zu ermöglichen.